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17.10.2014

Unionsfraktionsvize Vaatz Lokführerstreik „völlig unangemessen“

„Jetzt muss gehandelt werden.“

Berlin – Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) hat den Lokführerstreik als „völlig unangemessen“ kritisiert. „Das ist ein Spiel mit dem sozialen Frieden im Land“, sagte Vaatz der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). Der Streik werde „negative Folgen für das Gemeinwohl“ haben, so der CDU-Politiker.

Vaatz verwies auch darauf, dass es die große Koalition bisher versäumt habe, die im Koalitionsvertrag vorgesehene Tarifunion umzusetzen. „Jetzt muss gehandelt werden“, sagte Vaatz. An dem Streik sehe man, wie dringend die Regelung sei.

Die Lokführergewerkschaft GDL hat das Zugpersonal der Bahn zu bundesweiten Streiks im Güter- und Personenverkehr aufgerufen. Der GDL geht es um „Überstundenbegrenzung, bessere Schichtpläne, fünf Prozent mehr Tabellenentgelt“ und um verbesserte Arbeitszeitregelungen.

Die Bahn legte am Freitag ein neues Angebot vor: Darin stellt sie fünf Prozent mehr Lohn in Aussicht, zusätzlich soll es eine Einmalzahlung von rund 325 Euro geben. Die GDL äußerte sich bisher nicht zu dem Angebot.

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