Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

12.10.2009

Union und FDP wollen Arbeitnehmerrechte beschneiden

Berlin – Union und FDP wollen angeblich den Einfluss von Gewerkschaften und Betriebsräten in Unternehmen einschränken. Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf einen Bericht der Koalitionsarbeitsgruppe „Wirtschaft, Aufbau Ost, Energie“ berichtet, soll ein Betriebsrat künftig erst in Unternehmen ab 20 Beschäftigten gebildet werden müssen. Die Freistellung der Betriebsräte soll in Zukunft erst bei mehr als 500 Beschäftigten erfolgen. Außerdem will die künftige Koalition das „Gewerkschaftsprivileg“, das unternehmensexternen Gewerkschaftsmitgliedern mindestens zwei Sitze im Aufsichtsrat von Konzernen sichert, abschaffen. Beim Kündigungsschutz hätten sich die Fachpolitiker auf ein so genanntes „Optionsmodell“ bei Neueinstellungen geeinigt. „Arbeitnehmer und Arbeitgeber erhalten die Möglichkeit, sich vorab auf eine Abfindung anstelle des Kündigungsschutzes zu verständigen“, heißt es in dem Bericht.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/union-und-fdp-wollen-arbeitnehmerrechte-beschneiden-2423.html

Weitere Nachrichten

Rob Wainwright Europol

© Security and Defence Agenda / CC BY 2.0

Konzerne weltweit kritisiert Europol warnt vor noch aggressiveren Hackerangriffen

Angesichts fortlaufender Cyberangriffe hat der Chef der europäischen Polizeibehörde Europol, Rob Wainwright, die Nachlässigkeit vieler Konzerne weltweit ...

Sven Lehmann Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen NRW / CC BY 2.0

NRW Grünen-Chef geht auf Abstand zu Rot-Rot-Grün

Trotz gleicher Haltung zur so genannten "Ehe für alle" bleiben Grünen-Politiker auf Abstand zu einem möglichen rot-rot-grünen Bündnis im Bund. ...

Internet Cafe

© Subhi S Hashwa / gemeinfrei

Stopp der Vorratsdatenspeicherung Unions-Fraktionsvize Harbarth kritisiert Bundesnetzagentur

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Stephan Harbarth, hat die Entscheidung der Bundesnetzagentur zum Stopp der Vorratsdatenspeicherung als ...

Weitere Schlagzeilen