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Sebastian Edathy

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18.11.2014

Schuster Union nicht überrascht von Anklage gegen Edathy

„Nach meiner Rechtsauffassung hätte ich ihn auch angeklagt.“

Saarbrücken – Die Anklageerhebung gegen den früheren SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials hat den Obmann der Unionsfraktion im Untersuchungsausschuss, Armin Schuster (CDU), nicht überrascht.

Schuster sagte der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch): „Nach meiner Rechtsauffassung hätte ich ihn auch angeklagt ohne die Beweismittel auf dem Bundestagsrechner.“ Denn er halte das von Edathy in Kanada bezogene Material „schon für eindeutig genug“, so Schuster. Er rechne auch mit einer Verurteilung.

Zugleich betonte der CDU-Politiker, durch die Anklageerhebung hätten sich die Chancen auf eine Aussage Edathys am 18. Dezember im Untersuchungsausschuss nicht verringert. „Denn er hat mit einer Aussage vor dem Untersuchungsausschuss die Möglichkeit zu bestimmen, was er wie lange ausführt.“

Edathy könne endlich mehr „Licht ins Dunkel der Affäre“ bringen. „Es gibt ja genug Leute, die nach wie vor mit Verschwörungstheorien unterwegs sind“, so Schuster.

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