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24.09.2014

Union Abschaffung des Inzestverbots wäre „fatales Signal“

„Kinder und Jugendliche müssen sich auf das Tabu verlassen dürfen.“

Berlin – Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat sich gegen eine Abschaffung des Inzestverbots ausgesprochen: „Es wäre ein falsches und fatales Signal, wenn dieses Tabu mit der Straflosigkeit von einvernehmlichen Sexualkontakten zwischen erwachsenen Geschwistern relativiert werden würde“, erklärte Marcus Weinberg, Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, am Mittwoch.

„Kinder und Jugendliche müssen sich auf das Tabu verlassen dürfen, dass Sexualkontakte zwischen Eltern und Kindern sowie zwischen Geschwistern rechtlich verboten und gesellschaftlich geächtet sind.“ Die Abschaffung des Inzestverbots würde zu einer Destabilisierung des Schutzraums von Familie führen, so der Unions-Sprecher weiter.

Zuvor hatte sich der Deutsche Ethikrat in einer Stellungnahme für eine weitgehende Straflosigkeit von inzestuösen Handlungen zwischen Geschwistern ausgesprochen.

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