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08.01.2013

WM-Qualifikation Ungarn und Bulgarien zu Geisterspielen verurteilt

Durch die Strafen sollen rassistische Vorfälle sanktioniert werden.

Budapest/Sofia – Ungarn und Bulgarien müssen ihr nächstes WM-Qualifikationsspiel vor leeren Rängen bestreiten. Ausgetragen werden die beiden Geisterspiele am 22. März, wenn Ungarn auf Rumänien und Bulgarien auf Malta trifft. Wie die FIFA-Disziplinarkommission am Dienstag mitteilte, wurde der ungarische Fussballverband (MLSZ) zudem zu etwa 33.000 Euro Strafe verurteilt, der bulgarische Fussballverband (BFU) muss knapp 29.000 Euro zahlen.

Durch die Strafen sollen rassistische Vorfälle bei zwei Begegnungen des vergangenen Jahres sanktioniert werden. Im Fall Ungarn wurden bei einem Freundschaftsspiel zwischen der Nationalmannschaft und Israel am 15. August 2012 in Budapest von einer Gruppe Fans antisemitische Sprüche skandiert und andere verunglimpfende Symbole gezeigt.

Beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Bulgarien und Dänemark am 12. Oktober 2012 wurden die Ballkontakte des Dänen Patrick Mtiliga von einer Gruppe Fans mit rassistischen Kommentaren begleitet. Zudem flogen Feuerwerkskörper auf den Rasen.

Die FIFA warnte die Fußballverbände beider Staaten außerdem vor weiteren rassistischen Vorfällen. In diesem Falle müssten härtere Sanktionen wie Forfait-Niederlage, Abzug von Punkten oder Ausschluss aus einem Wettbewerb verhängt werden, hieß es.

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