Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Viktor Orban

© über dts Nachrichtenagentur

31.10.2014

Ungarn Orban zieht Pläne für Internet-Steuer nach Protesten zurück

Diskussion über die Internet-Steuer „entgleist“.

Budapest – Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat den Plan für eine Internet-Steuer nach Protesten verworfen.

„Wenn die Bevölkerung etwas nicht nur nicht mag, sondern es auch für unvernünftig hält, sollte es nicht gemacht werden“, sagte Orban am Freitag im staatlichen Rundfunk zur Begründung. Da die Diskussion über die Internet-Steuer „entgleist“ sei, könne die Abgabe nicht eingeführt werden.

Die Regierungspläne sahen vor, dass die Internetanbieter eine Abgabe von umgerechnet etwa 50 Cent pro einem Gigabyte Datenverbrauch entrichten sollten.

Gegen die Pläne hatten Tausende Menschen in Ungarn protestiert, da die Einführung einer Internet-Steuer ihrer Ansicht nach demokratische Rechte und Freiheiten beschränke.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ungarn-orban-zieht-plaene-fuer-internet-steuer-nach-protesten-zurueck-74406.html

Weitere Nachrichten

Angela Merkel CDU

© palinchak / 123RF Lizenzfreie Bilder

Unionsfraktionsvize Fuchs Kanzlerin Merkel sollte 2017 erneut antreten

Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs wünscht sich, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei der Bundestagswahl 2017 erneut antritt. "Wir haben zwölf gute Jahre ...

Flüchtlings Erstaufnahmelager Jenfelder Moorpark

© An-d / CC BY-SA 3.0

Bericht BAMF rechnet mit hunderten Flüchtlingen aus Calais

Aus dem Flüchtlingslager von Calais, das französische Sicherheitsbehörden derzeit räumen, könnten auch viele Asylsuchende nach Deutschland kommen. Das ...

Jürgen Trittin Grüne

© Bündnis 90 / Die Grünen / CC BY-SA 2.0

Trittin Drohendes Ceta-Aus „Blamage für große Koalition“

Das mögliche Scheitern des Freihandelsabkommens Ceta ist nach Auffassung der Grünen eine Blamage für die große Koalition in Berlin. "Der Bundestag hat ...

Weitere Schlagzeilen