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Islamischer Staat

© The Islamic State / gemeinfrei

23.02.2015

UN-Experten IS begeht Völkermord im Irak

Zudem würden religiöse Kultstätten zerstört.

Bagdad – Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) begeht nach Einschätzung von Experten der Vereinten Nationen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und „möglicherweise Völkermord“.

Die Extremisten griffen systematisch Angehörige bestimmter ethnischer und religiöser Gruppierungen – darunter Christen, Jesiden und Schiiten – an, heißt es in einem am Montag vorgestellten Bericht des UN-Menschenrechtsrat und der UN-Mission im Irak. Angehörige dieser Gruppen würden getötet, entführt, vergewaltigt und versklavt. Zudem würden religiöse Kultstätten zerstört.

Aber auch die irakischen Sicherheitskräfte hätten gegen Menschenrechte verstoßen.

Von Anfang Januar des vergangenen Jahres bis zum 10. Dezember seien in dem Konflikt über 11.600 Zivilisten getötet und fast 22.000 verletzt worden, heißt es in dem Bericht weiter. Zahlreiche weitere Menschen seien an Sekundärfolgen wie Mangel an Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung gestorben.

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