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Menschen in einer Fußgängerzone

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05.02.2014

Wahltrend Sympathien für Koalitionsparteien kaum verändert

Union liegt mit unverändert 42 Prozent weiter vorn.

Berlin – Wenige Wochen nach Arbeitsbeginn der Großen Koalition haben die Bundesbürger ihre Sympathien für die Parteien kaum geändert. Im wöchentlichen „Stern“-RTL-Wahltrend liegt die Union mit unverändert 42 Prozent weiter vorn. Die SPD gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und klettert erstmals in diesem Jahr auf 24 Prozent.

Die Linke erzielt erneut neun Prozent. Die Grünen fallen um einen Punkt auf zehn Prozent. 15 Prozent der Wähler würden weiter für nicht im Bundestag vertretene Parteien stimmen: Vier Prozent für die FDP, vier Prozent für die AfD und sieben Prozent für sonstige kleine Parteien.

Etwas pessimistischer als in der Woche zuvor beurteilen die Deutschen die wirtschaftliche Entwicklung. 36 Prozent befürchten nach dem „Stern“-RTL-Wahltrend eine Verschlechterung der Lage, zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. Nur 21 Prozent meinen, es werde bergauf gehen, ein Minus von zwei Punkten. 41 Prozent rechnen mit keinen großen Veränderungen.

Forsa-Chef Manfred Güllner führt die generelle Skepsis der Deutschen auch darauf zurück, dass sie in der Banken- und der Eurokrise erlebt hätten, wie undurchsichtige Mächte das Geschehen hierzulande beeinflussen könnten. Vielen würden zudem steigende Preise oder höhere Mieten zu schaffen machen.

Interessant sei, dass 45 Prozent der Selbstständigen pessimistisch in die Zukunft blickten. Der Meinungsforscher zum „Stern“: „Sie fühlen sich zerrieben zwischen der Bürokratie, die ihnen das Arbeiten immer schwerer macht, und den Großen, die im Ausland Steuern sparen oder einfach ihre Produktion dorthin verlagern.“

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