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26.11.2014

Umfrage SPD und Linke legen in Wählergunst zu

Die Grünen seien ein Phänomen, meint Forsa-Chef Manfred Güllner.

Berlin – Die SPD gewinnt im „Stern“-RTL-Wahltrend wieder einen Prozentpunkt hinzu und kommt auf 23 Prozent: Auch die Linke legt in der Umfrage im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf zehn Prozent zu, während die AfD um einen weiteren abrutscht auf jetzt sechs Prozent.

Die Unionsparteien CDU/CSU bleiben unverändert bei 42 Prozent, die Grünen halten weiter zehn Prozent. Die FDP rutscht ab auf zwei Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen sieben Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt der Umfrage zufolge 29 Prozent.

Die Grünen, die konstant um die zehn Prozent und damit knapp unter ihrem besten Ergebnis liegen, das sie jemals bei einer Bundestagswahl – 2009 mit 10,7 Prozent – erzielen konnten, seien ein Phänomen, meint Forsa-Chef Manfred Güllner.

„Denn ihre Wähler fühlen sich als Wertegemeinschaft und lassen sich auch von innerparteilichen Richtungskämpfen oder schwachen Führungskräften nicht beeindrucken.“

Nirgendwo seien die Grünen stärker und einflussreicher als in Deutschland, so Güllner. „Weil es dieses hysterische Segment der Mittelschicht, aus dem sie stammen, so ausgeprägt nur bei uns gibt.“

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