Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

SPD-Parteizentrale

© über dts Nachrichtenagentur

16.10.2014

Umfrage SPD-Anhänger für neue Schulden

Nur 45% der SPD-Anhänger wollen am Ziel eines ausgeglichenen Haushalts festhalten.

Berlin – Die Mehrheit der SPD-Anhänger ist für höhere Investitionen, auch wenn dafür wieder neue Schulden gemacht werden müssten. Das geht aus einer Umfrage des Forsa-Instituts für das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) hervor. Demnach wollen nur 45 Prozent der SPD-Anhänger am Ziel eines ausgeglichenen Haushalts in Deutschland festhalten, 52 Prozent sprechen sich hingegen für höhere Investitionen aus.

Mit Ausnahme der Anhänger von SPD und Linkspartei überwiegt jedoch in allen Wählergruppen der Anteil derjenigen, die am ausgeglichenen Haushalt festhalten wollen. Insgesamt sprachen sich 54 Prozent dafür aus – und 43 Prozent dagegen.

Die Angst vor einer Rezession 2015 halten die meisten Deutschen für übertrieben. Diese Befürchtung teilen nur 25 Prozent der Befragten – 69 Prozent hingegen nicht. In dieser Einschätzung unterscheiden sich die verschiedenen Wählergruppen nur in Nuancen.

Forsa befragte für die Erhebung am 13. und 14. Oktober insgesamt 1.001 ausgesuchte Bundesbürger.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/umfrage-spd-anhaenger-fuer-neue-schulden-73690.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen