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15.11.2015

Umfrage Mehrheit der Deutschen würde Parteien nichts vererben

Die eigene Schwiegermutter genießt dagegen erheblich mehr Wohlwollen.

Berlin – Drei Viertel der Deutschen würden einer politischen Partei definitiv nichts vererben. Und 66 Prozent schließen den Staat als Nutznießer aus, berichtet die „Welt am Sonntag“ aus einer noch unveröffentlichte Umfrage der Direktversicherung Hannoversche Leben.

Die eigene Schwiegermutter genießt dagegen offenbar erheblich mehr Wohlwollen, denn nur sieben Prozent der Befragten schließen sie kategorisch von einem Erbe aus. Den eigenen Kindern würden lediglich vier Prozent nichts vermachen.

Bei der Wertschätzung der früheren Partner sieht es da schon anders aus: 45 Prozent der unter 30-Jährigen schließen sie von ihrem Erbe aus. Aber nur 25 Prozent der Rentnergeneration (60 Jahre und älter) gönnt der Umfrage zufolge dem oder der Ex das Erbe nicht.

Auch beim eigenen Chef hängt die Wertschätzung stark vom Alter ab: 44 Prozent der Befragten über 60 schließen den Chef kategorisch vom Erbe aus – bei den 40- bis 49-Jährigen dagegen machen das 60 Prozent. Gegenüber den Arbeitskollegen ist die Haltung etwas freundlicher: Nur 36 Prozent schließen sie als Erben aus.

28 Prozent der Deutschen haben bereits einen Kampf ums Erbe miterlebt, heißt es in der Umfrage. Mehr als die Hälfte aller Konflikte zwischen Hinterbliebenen resultiert demnach aus unklarer Erbfolge und fehlendem Testament.

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