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Corona-Krise Jeder vierte Haushalt mit finanzieller Einschränkung

Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland.

Berlin – Die Bundesbürger bekommen die Folgen der Coronakrise auch bei ihren privaten Finanzen zu spüren. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Beratungsunternehmens Porsche Consulting hervor, über welche die „Welt“ (Dienstagsausgabe) berichtet. Demnach muss sich jeder vierte Haushalt aufgrund der Coronakrise zumindest vorübergehend finanziell einschränken.

Dabei gibt es Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland: Im Osten kürzt laut Forsa bereits jeder dritte Deutsche seine Ausgaben. Ebenso sind Familien mit mindestens vier Personen im Haushalt mit 30 Prozent stärker von Einschränkungen betroffen als der Durchschnitt – dies gilt in West- und Ostdeutschland gleichermaßen.

„Unter den Beziehern kleinerer Einkommen müssen sich 40 Prozent und unter den Familien mehr als 30 Prozent wegen der Krise bereits finanziell einschränken“, sagte Matthias Tewes, der als Seniorpartner bei Porsche Consulting für Finanzdienstleistungen verantwortlich ist, der „Welt“. Sobald die Haushalte die Auswirkungen der Kurzarbeit zu spüren bekämen, würde dies noch einmal deutlich höher ausfallen.

Woran die Deutschen in dieser Zeit zuerst sparen, sind laut der Forsa-Umfrage keine Dinge des täglichen Bedarfs: So reduzieren 16 Prozent der Befragten ihre Ausgaben für größere Anschaffungen sowie ihre Rücklagen für Reisen. Die danach genannten Bereiche folgen mit deutlichem Abstand: Sechs Prozent der Befragten zahlen derzeit weniger als sonst in ihre Geldanlagen ein.

Fünf Prozent reduzieren die Monatszahlungen in ihre private Altersvorsorge oder setzen sie zeitweise sogar ganz aus. Und zwei Prozent der Deutschen können wegen der Krise die Miete für ihre Wohnung nicht mehr wie üblich bezahlen.

Für die Erhebung befragte Forsa im Auftrag von Porsche Consulting Mitte April insgesamt 1.011 Personen im Alter zwischen 25 bis 65 Jahren.

28.04.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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