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Flüchtlinge in einer "Zeltstadt"

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13.11.2015

Umfrage Deutsche mehrheitlich für Familiennachzug

Nur 31 Prozent lehnen einen Familiennachzug ab.

Berlin – Die Deutschen befürworten den Familiennachzug von hier anerkannten Flüchtlingen. Das ergab eine Umfrage von TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin Focus. Die Frage „Soll es in Deutschland anerkannten Flüchtlingen erlaubt sein, ihre Ehegatten und ihre minderjährigen Kinder nachziehen zu lassen?“ bejahen demnach 65 Prozent der Bundesbürger. 31 Prozent lehnen einen solchen Familiennachzug ab. Im Westen Deutschlands sind 67 Prozent für den Nachzug, im Osten 57 Prozent.

Vor dem Hintergrund der seit Wochenbeginn andauernden Debatte um den Familiennachzug stellte der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Peter Altmaier (CDU), am Donnerstag in der ZDF-Sendung „maybrit illner“ erneut klar: „Wir sind uns alle einig, dass jemand, der wirklich ein Flüchtling ist, der Asylanspruch hat oder unter die Flüchtlingskonvention fällt, der hat einen Anspruch auf Familiennachzug.“

Einschränkungen werde es für die Menschen geben, die allein deshalb subsidiären Schutz erhielten, „weil man sie nirgendwo zurückschicken kann“, so Altmaier. In diesen Fällen solle der Nachzug ausgesetzt werden.

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