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Menschen in einer Fußgängerzone

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13.10.2014

Umfrage Deutsche für stärkeres entwicklungspolitisches Engagement

„Das ist ein klares Signal für die aktuellen Haushaltsverhandlungen.“

Berlin – Die große Mehrheit der Bundesbürger will ein stärkeres entwicklungspolitisches Engagement der Bundesregierung: 79 Prozent sprachen sich in einer Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Stiftung Weltbevölkerung dafür aus, dass Deutschland seine internationale Zusage einhält, bis zum Jahr 2015 insgesamt 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens in Entwicklungszusammenarbeit zu investieren.

Unter Bundestagsabgeordneten befürworten demnach sogar 89 Prozent die Einhaltung des 0,7 Prozent-Ziels. Von diesem Wert ist Deutschland mit zuletzt 0,38 Prozent weit entfernt.

„Das ist ein klares Signal für die aktuellen Haushaltsverhandlungen: Deutschland muss endlich zu seinen internationalen Zusagen stehen und den Entwicklungsetat deutlich aufstocken“, betonte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung.

„Gerade in Zeiten der globalen Ebola-Krise sollte allen klar sein, dass umfassende Investitionen in die Entwicklung armer Länder, insbesondere in Gesundheitssysteme, dringend nötig sind. Deutschland darf sich nicht länger mit billigen Versprechungen aus seiner internationalen Verantwortung stehlen.“

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