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29.06.2010

Umfrage 70 Prozent für Chip im Ball und Videobeweis

Berlin – Nach mehreren umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen bei der Weltmeisterschaft in Südafrika wird der Ruf nach technologischen Innovationen im Fußball in letzter Zeit immer lauter. In einer bereits vor Beginn der WM durchgeführten Forsa-Umfrage für den Branchenverband Bitkom sprachen sich 70 Prozent der Fans für die Einführung technischer Hilfsmittel wie Videobeweis oder Chip im Ball aus, um Fehlentscheidungen des Schiedsrichters zu korrigieren.

Dabei wollen 22 Prozent diese Instrumente nur einsetzen, wenn es um die Frage geht, ob ein Tor gefallen ist oder nicht. Eine Minderheit von 28 Prozent der Fußballinteressierten lehnt technische Hilfsmittel grundsätzlich ab. Überraschende Unterschiede gibt es dabei zwischen der jüngsten und der ältesten Altersgruppe in der Gesamtbevölkerung. Während 42 Prozent der ansonsten häufig technikaffinen Teenager (14 bis 19 Jahre) technische Hilfsmittel im Fußball ablehnen, tun dies nur 15 Prozent der über 60-Jährigen.

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