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Flagge der Ukraine

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06.02.2015

Ukrainischer Botschafter Merkel-Reise Zeichen der Solidarität

Die Lage im Osten der Ukraine habe sich dramatisch verschärft.

Berlin – Der Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, wertet die Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Francois Hollande nach Kiew und Moskau als „Zeichen der Unterstützung und Solidarität“ für sein Land.

Die Lage im Osten der Ukraine habe sich dramatisch verschärft, beklagte Melnyk. Wenn man einen Waffenstillstand erreichen wolle, müsse man zum Abkommen von Minsk zurückkehren, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einem Interview.

Melnyk bezeichnete die US-Überlegungen, der Ukraine Waffen liefern zu wollen, als hilfreich: „Wir glauben, dass nur eine verteidigungsbereite ukrainische Armee die Lage in der Ostukraine dauerhaft kontrollieren und weitere Offensiven der Separatisten verhindern kann.“

Die Ukraine habe das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen, sagte Melnyk. Der russischen Führung gehe es nicht um die Ostukraine, auch nicht um eine Landbrücke zur Krim.

„Es geht ihr darum, dauerhaft Einfluss auf die Ukraine ausüben zu können und sie instabil zu halten. So verhindert man Reformen, eine Integration der Ukraine in europäische Strukturen und kann, wenn die Unruhe lange genug anhält, vielleicht sogar einen Regierungswechsel in Kiew herbeiführen.“

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