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17.11.2009

Über 14000 US-Bürger zeigen sich wegen Steuerhinterziehung an

Washington/Bern – Die Steuerstreit zwischen den USA und der Schweizer UBS-Bank hat bislang tausende US-Bürger zur Selbstanzeige bewegt. Nach Angaben der US-Steuerbehörden haben mehr als 14700 Personen gegen sich selbst Anzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet. Die betroffenen US-Bürger haben ihre Auslandskonten offen gelegt, um ihr dortiges Vermögen nachträglich zu versteuern. Damit steigen die Chancen der Betroffenen auf verminderte zivilrechtliche Strafen oder sogar eine Einstellung des Verfahrens. Die UBS hatte im vergangenen Jahr zugegeben, US-Bürgern systematisch bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Die Eidgenössischen Departemente für Justiz und Finanzen gaben heute die Kriterien bekannt, nach denen das Mammut-Amtshilfeverfahren im Fall UBS durchgeführt wird. Sie waren gemäss dem am 19. August abgeschlossenen Vergleich zur Beilegung der US-Zivilklage gegen die UBS während 90 Tagen geheim gehalten worden. Demnach werden zunächst 4450 US-Kunden dem amerikanischen Fiskus preisgegeben. Bei den meisten handelt es sich um US-Bürger, die zwischen 2001 und 2008 mindestens einmal eine Million Franken auf ihrem UBS-Konto hatten, dieses während mindestens drei Jahren nicht deklarierten und zudem im Schnitt einen Ertrag von mindestens 100000 Franken pro Jahr kassierten.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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