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Griechenland braucht neues Hilfsprogramm

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08.06.2011

"Troika"-Bericht Griechenland braucht neues Hilfsprogramm

Kosten einer Marktfinanzierung „weiterhin nicht tragbar“.

Brüssel – Die „Troika“, bestehend aus dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und der EU-Kommission sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Griechenland trotz des laufenden 110-Milliarden-Euro-Programms noch auf weitere Hilfen angewiesen sein wird.

Dem Prüfbericht der „Troika“ zufolge werde ausgeschlossen, dass Griechenland 2012 an die Finanzmärkte zurückkehren könne. So seien die Kosten einer Marktfinanzierung „weiterhin nicht tragbar“. Dadurch sei das laufende Anpassungsprogramm, welches Griechenland wieder finanziell stärken soll, unterfinanziert. In der Folge könne eine weitere Auszahlung in Höhe von zwölf Milliarden Euro erst geleistet werden, wenn das Problem der Unterfinanzierung beseitigt ist.

Anfang Juli hätte Griechenland die nächsten zwölf Milliarden Euro dem aktuellen Hilfspaket bekommen. Zuvor wollen die EU-Finanzminister am 20. Juni über ein neues Hilfsprogramm für das Land entscheiden. Dieses soll Medienberichten zufolge einen Umfang von gut 90 Milliarden Euro haben.

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