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Jürgen Trittin

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10.05.2012

Trittin Finanzkrise mit Vermögensabgabe abfedern

„Das treibe niemanden in den Ruin.“

Berlin – Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat gefordert, mit einer Vermögensabgabe für Millionäre die Staatsschulden aus der Finanzkrise zu reduzieren. „Man könnte die Finanzkrise über einen Schuldentilgungsfonds mit Hilfe einer Vermögensabgabe abfedern“, sagte Trittin der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Dabei müssten alle Millionäre über einen Zeitraum von zehn Jahren ein Prozent ihres Vermögens einbringen „, sagte Trittin. Das treibe niemanden in den Ruin. Allerdings würde dies der schwarz-gelben Ideologie widersprechen.

Gleichzeitig spricht sich Trittin dafür aus, den Fiskalpakt nachzubessern. „Es geht nicht darum, den Fiskalpakt aufzuschnüren, sondern ihn zu ergänzen. Aber dafür haben wir ja auch Zeit, denn eines ist sicher: Merkels Zeitplan für den Fiskalpakt ist tot. Er wird nicht am 25. Mai ratifiziert werden“, erklärte der Grünen-Fraktionschef abschließend.

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