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Jürgen Trittin

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27.04.2015

Trittin Gerede von VW-Krise muss aufhören

„Das Hauptproblem, vor dem Volkswagen jetzt steht, ist kein personelles.“

Berlin – Der frühere Chef der Grünen-Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, blickt mit Sorge auf die Zukunft von Volkswagen: „Das Wichtigste ist jetzt, dass jetzt das Gerede von einer Krise bei Volkswagen aufhört“, sagte Trittin dem „Handelsblatt“ (Onlineausgabe). „Das Hauptproblem, vor dem Volkswagen jetzt steht, ist kein personelles.“

Seit Jahren schwächle die Kernmarke VW trotz der Erfolge von Skoda und Audi, der Konzern hinke zudem wie die gesamte deutsche Autoindustrie den Entwicklungen des Marktes hinterher, sagte Trittin weiter. „Wenn VW und die deutschen Autobauer den Trend weg vom Verbrennungsmotor verpassen, werden sie von der Entwicklung auf den Weltmärkten überrollt. Hierauf muss sich jetzt alle Kraft richten.“

Trittin begrüßte es, dass der frühere IG Metall-Chef Berthold Huber kommissarisch den Aufsichtsrats-Vorsitz übernommen hat. „Berthold Huber ist ein kluger Gewerkschafter, der die Übergangszeit sicher sehr gut meistern wird“, sagte der Grünen-Politiker.

Es seien die Arbeitnehmer und die IG Metall gewesen, die Volkswagen zusammen mit Ferdinand Piëch aus der großen Krise der 90er Jahre herausgeführt hätten. „Auch die Mitbestimmung hat Volkswagen zur Weltmarke und einer der größten Automobilproduzenten der Welt gemacht“, betonte Trittin, der im VW-Stammland Niedersachsen von 1990 bis 1994 Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten war.

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