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02.12.2014

Trittin Eon-Deal erhöht Risiko für Steuerzahler

Eon habe die Energiewende um mindestens 10 Jahre verschlafen.

Berlin – Die Pläne des Energiekonzerns Eon, das Geschäft mit konventionellen Energieträgern wie Kohle und Atomstrom in eine neue Gesellschaft auszugliedern, erhöhen nach Ansicht von Ex-Umweltminister Jürgen Trittin die Haftungsrisiken für den Steuerzahler bei der Abwicklung von Atomkraftwerken.

Zwar sollten die dafür gebildeten Milliardenrückstellungen in die neue Gesellschaft übertragen werden, es gebe allerdings „seriöse Zweifel“, dass diese ausreichen würden, sagte Trittin am Dienstag im „Deutschlandfunk“.

Bislang habe es immer geheißen, Eon hafte im Zweifelsfall mit seinem gesamten Betriebsvermögen. „Nun hat man aber doch einen Weg gefunden, das zu umgehen“.

Im Übrigen bezweifele er, dass es auf dem Kapitalmarkt Investoren gebe, „die so eine Bad Bank aus abgeschriebenen Kraftwerken übernehmen wollen“. Eon habe die Energiewende um mindestens 10 Jahre verschlafen, so Trittin, der von 1998 bis 2005 Umweltminister und damit zuständig für Reaktorsicherheit war.

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