newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Bundesagentur für Arbeit
© über dts Nachrichtenagentur

Trendwende am Arbeitsmarkt Experten rechnen mit steigenden Arbeitslosenzahlen

Das habe auch Folgen für die Lohnentwicklung.

Berlin – Angesichts der deutlichen Konjunktureintrübung sagt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für das nächste Jahr eine Trendwende am Arbeitsmarkt voraus.

Gegenüber „Bild“ (Donnerstag) sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher einen Anstieg der Erwerbslosenzahlen voraus. „Die wirtschaftliche Schwäche wird wohl auch eine leichte Erhöhung der Arbeitslosigkeit verursachen“, sagte Fratzscher. Das habe auch Folgen für die Lohnentwicklung. „Die Löhne werden weniger wachsen können“, erklärte der DIW-Chef.

Stefan Schneider, Deutschland-Chefökonom der Deutschen Bank, geht für 2015 von einem Anstieg der Arbeitslosenzahl um 100.000 aus. Derzeit sind in Deutschland 2,8 Millionen Menschen ohne Arbeit. Der „Bild“ sagte Schneider: „Der Anstieg könnte aber wegen der Einführung des Mindestlohns noch stärker ausfallen.“

09.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (23,5%) hat die feste Absicht, vor dem gesetzlichen Rentenalter den Ruhestand anzutreten. Hinzu kommen weitere 35,1 Prozent, die sich einen vorgezogenen Renteneintritt zumindest vorstellen können. ...

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

Corona-Pandemie Verbände fordern Steuervorteile für Arbeitnehmer im Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »