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Göttinger Arzt bleibt in U-Haft

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12.02.2013

Transplantationsskandal Göttinger Arzt bleibt in U-Haft

Beschwerde gegen den Haftbefehl weitgehend zurückgewiesen.

Braunschweig/Göttingen – Der im Göttinger Transplantationsskandal wegen mehrfachen versuchten Totschlags beschuldigte Chirurg bleibt in Untersuchungshaft. Das Landgericht Braunschweig habe eine Beschwerde gegen den Haftbefehl weitgehend zurückgewiesen, teilte ein Justizsprecher am Dienstag mit (Az 9 Qs 20/13). Das Gericht bejaht in dem Beschluss dringenden Tatverdacht für versuchten Totschlag in neun Fällen und sieht auch Fluchtgefahr.

Zwischen 2009 und 2011 soll der Mediziner an der Göttinger Uni-Klinik vorsätzlich veranlasst haben, dass seine Patienten unzutreffend als dialysepflichtig an Eurotransplant gemeldet wurden. Als Folge hätten dadurch andere Patienten länger auf eine Transplantation warten müssen.

Das Gericht sehe dringende Verdachtsmomente, dass der Beschuldigte dabei den Tod dieser anderen Patienten billigend Kauf genommen habe, hieß es.

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