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12.02.2014

Todesstrafe in Washington Menschenrechtsbeauftragter begrüßt Moratorium

„Die Todesstrafe ist unmenschlich und rechtspolitisch unsinnig.“

Berlin – Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Christoph Strässer, hat das Moratorium des US-Bundesstaates Washington gegen die Vollstreckung der Todesstrafe begrüßt. „Damit schließt sich der Staat Washington dem internationalen Trend zur Abschaffung der Todesstrafe an“, sagte Strässer am Mittwoch.

Der Gouverneur des Staates Washington, Jay Inslee, hatte am Dienstag ein Moratorium gegen die Vollstreckung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Washington verkündet. Der Staat Washington wolle sich damit der wachsenden Debatte über die Todesstrafe in den USA anschließen.

„Die Todesstrafe ist unmenschlich und rechtspolitisch unsinnig. Sie hat im 21. Jahrhundert keinen Platz mehr“, betonte Strässer. Die Todesstrafe ist in 18 US-Bundesstaaten abgeschafft, zuletzt in Maryland im Frühjahr 2013.

Ebenfalls am Dienstag bestätigte der zuständige Ausschuss im Repräsentantenhaus des US-Bundesstaats New Hampshire einen Gesetzentwurf zur Abschaffung der Todesstrafe. Die Abstimmung im Plenum wird innerhalb eines Monats erwartet.

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