Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Digital - newsburger.de

CMS Internet WWW

© pr

25.03.2010

Marketing Social Media Marketing – Tipps & Tricks

Erweiterung des klassischen und des Online-Marketings.

Griesheim – Heute reicht es nicht mehr aus, bei Suchmaschinen wie Google auf Seite 1 zu stehen, um Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Die Entscheidung für ein Produkt und/oder eine Dienstleistung funktioniert immer häufiger über Networking und die Empfehlungen der Endverbraucher in den Foren, Blogs und Portalen des Internets. Um die Zielgruppe der so genannten Web-2.0-Nutzer, Networker oder Digital Natives anzusprechen, müssen andere Wege als bisher gegangen werden, nämlich Social Media Marketing, kurz SMM. Social Media Marketing ist eine Erweiterung des klassischen und des Online-Marketings.

Die Social Media Agency hat sich auf SMM spezialisiert und unterstützt Unternehmen mit der Durchführung von Social-Media-Maßnahmen. Durch die Teilnahme am Web 2.0 können Unternehmen ihren Bekanntheitsgrad steigern, ihr Netzwerk ausbauen und damit ihr Image gezielt erhöhen. Der Fokus auf neue Zielgruppen führt ebenfalls zur Gewinnung von neuen Kunden.

Social Media Marketing funktioniert aber ebenfalls durch klassische Vorgehensweisen, wie dem Empfehlungsmarketing: Communities und Portale, wie beispielsweise XING, sind bereits europa- und weltweit bekannt. Dass diese Portale auch zu Marketingzwecken genutzt werden können, haben viele Unternehmen noch nicht realisiert. Einige Firmen betrachten das Thema noch kritisch, da man an SMM nicht wie an eine reguläre Marketingkampagne herangehen kann. Diese Portale können jedoch effektiv zur Kundengewinnung eingesetzt werden. Manche deutsche Unternehmer erzielen sogar bereits 90-100% Ihres Umsatzes nur über XING und weiteres Networking.

Die Social Media Agency möchte Firmen gerne einen kleinen, aber hilfreichen Einstieg in die Welt der sozialen Medien verschaffen, sodass diese das Web 2.0 bald effektiv zur Steigerung ihres Unternehmenserfolgs nutzen können. Es gibt Unmengen von Portalen, Foren und Communities im Web, doch hier soll ein kleiner Auszug der in Deutschland wichtigsten Portale für den perfekten Start ins Social Media Marketing gegeben werden:

XING

Es führt für den modernen Unternehmer kaum noch ein Weg am europaweit größten Business-Portal, XING, vorbei. Über 8 Millionen Mitglieder weltweit – Zahl ständig steigend. In diesem Portal werden primär berufliche Kontakte geknüpft und gepflegt sowie Fachthemen in verschiedenen Gruppen diskutiert und ausgetauscht.

LinkedIn

Ist das offiziell größte Internet-Portal im Business-Netzwerk Bereich. Seit Februar letzten Jahres gibt es von LinkedIn eine deutschsprachige Version. Damit hat der amerikanische Konkurrent einen direkten Angriff auf das deutsche Business Portal XING gestartet. Es ist durchaus möglich, dass LinkedIn XING bald überholt.

Facebook

Während XING und LinkedIn für die berufliche Kontaktpflege genutzt werden, ist Facebook das Portal für den privaten Bereich. Da die Zahl der Nutzer jedoch stetig steigt, sind mittlerweile viele Firmen mit einer eigenen Unternehmens-Fanpage auf Facebook vertreten. Um die Reichweite der eigenen Präsenz zu erhöhen, ist der Aufbau einer „Business Fanpage“ eine gute Möglichkeit. Ähnlich dem Google Adsense können Unternehmen auf Facebook Werbung schalten.

Twitter

Ist, nach einer Studie der Universität Oldenburg, die beliebteste Social-Media-Plattform für Unternehmen. Bei Twitter handelt es sich um einen so genannten Microblogging-Dienst. Von den Nutzern werden Kurznachrichten von bis zu 140 Zeichen auf der Webseite veröffentlicht. Wer die Nachrichten eines Benutzers interessant findet, kann ihm „folgen“. Unternehmen nutzen Twitter um ihre (potenziellen) Kunden über ihre Produkte und Dienstleistungen zu informieren. Allerdings sollten über Twitter nicht nur Werbung, sondern auch Inhalte, die für die Follower interessant und nützlich sind, veröffentlicht werden.

YouTube

Ist das führende Online-Videoportal und nach Google die weltweit zweitgrößte Suchmaschine. Auf der Webseite wird mittlerweile gezielt nach Personen und Firmen gesucht. Durch den richtigen Social-Media-Marketing-Mix kann ein YouTube-Video ungeahnte Effekte erzielen (Beispiel: Die Sängerin Mia Rose wurde durch YouTube entdeckt und berühmt). Unternehmen präsentieren hier beispielsweise ihre Werbespots. Neben ihren Werbevideos sollten Firmen mit einer Kurzpräsentation des Unternehmens auf dieser Videoplattform vertreten sein.

Flickr

Ist eines der größten Fotosharing-Portale mit eigener Community. Nutzer können bei Flickr Fotos mit anderen teilen, sie kommentieren und mit Notizen versehen. Für Unternehmen ist Flickr sinnvoll, wenn sie über genügend interessantes Bildmaterial verfügen. In einer eigenen Flickr-Gruppe können beispielsweise die Photos von Plakatkampagnen oder Veranstaltungen veröffentlicht werden. Einige Firmen zeigen anhand der Bilder, wie sich das Design ihres Produktes im Laufe der Jahre verändert hat.

QYPE

Ein sogenanntes Bewertungsportal, ähnlich wie Preisvergleich.de u.ä. Wer überzeugte Kunden seines Unternehmens kennt, kann diese nach einer schriftlichen Referenz fragen. Positive Online-Bewertungen sind besser als jedes Unternehmensprofil auf der eigenen Firmenhomepage.

Technorati

Ist eine Suchmaschine speziell für Weblogs. Eine Suche nach dem eigenen Produkt oder Unternehmen verschafft einen guten Überblick, was in Blogs über Marke bzw. Firma gesprochen wird. Einige Firmen nutzen Technorati daher als Webmonitoring Tool.

Neben Social-Media-Plattformen gibt es noch die Möglichkeit, einen eigenen Unternehmensblog zu erstellen. Die so genannten Corporate Blogs dienen in erster Linie als Kommunikationsinstrument des Unternehmens. In der Regel informieren CEO oder Mitarbeiter der Firma über ihren Arbeitsalltag. Deutsche Firmen, die einen Corporate Blog führen, sind beispielsweise Daimler und Frosta.

Vier Beispiele aus der Welt des Social Media Marketings:

Beispiel 1: Social Media Marketing kann beispielsweise durch Viral-Marketing-Strategien genutzt werden. Wie das funktioniert, hat Hape Kerkelings letztes Jahr mit seinem Wahlkampf als Horst Schlämmer gezeigt. In seiner Rolle als Horst Schlämmer wollte er sich mit der anscheinend neuen Horst Schlämmer Partei (HSP) zur Bundestagswahl aufstellen lassen. Der Wahlkampf hat die gesamte Presse und deren Leser mitgerissen.

Auf Twitter wurden eigene Accounts erstellt und regelmäßig Neuigkeiten zur HSP und dem Tagesablauf von Horst Schlämmer „gezwitschert“. Innerhalb kürzester Zeit hatte er über 6.000 Leser gewonnen. Erst im Nachhinein, als die Aufmerksamkeit der Presse und Bürger stark genug war, hat Hape Kerkeling letztendlich bekannt gegeben, dass er einen neuen Kinofilm produziert hat und dieser durch Social Media Marketing inszenierte Wahlkampf Teil der Promotionarbeit war.

Beispiel 2: Am Beispiel eines Verkaufstrainers – einem Kunden der Social Media Agency – sieht man die Erfolge im wahren Leben eines Unternehmers. Durch aktive und strukturierte Nutzung des Web 2.0 (konstruktives Networken, Veröffentlichung von Pressemitteilungen etc.) gelang es, innerhalb des ersten Monats 15 Neukunden bzw. Seminarteilnehmer zu gewinnen und binnen 4 Monaten einen festen Stamm von ca. 500 Neu-Interessenten (stetig wachsend) zu erzeugen. Dieses Projekt hat sogar schon nach dieser kurzen Zeit eine gewisse Eigendynamik entwickelt und Interessenten stoßen auf Grund der konstanten Social-Media-Aktivitäten bereits ohne weiteres Zutun auf diesen Kunden und sein Produkt.

Beispiel 3: Für eine Agentur hat die Social Media Agency ebenfalls einen ähnlichen, aber speziell auf diese Agentur zugeschnittenen Mix verschiedener Online-Marketingaktivitäten durchgeführt, was innerhalb eines halben Jahres zu über 1.000 neuen Kontakten bei XING und einem zeitweise über 500%-igen Anstieg der Anfragen führte.

Beispiel 4: Für eine Internetvermittlungsagentur, die sich auf deutsche Neufahrzeuge spezialisiert hat, konnte die Social Media Agency bereits innerhalb der ersten 2 Wochen, nach Onlineschaltung der Website und Beginn der Social-Media-Aktivitäten, Neukunden über Twitter gewinnen. Gerade für Kunden, die Produkte zum Verkauf anbieten, ist Twitter eine hervorragende Plattform.

All diese Social-Media-Projekte haben jedoch nicht nur direkte, messbare Wirkungen vorzuweisen, sondern können, wie im Beispiel des Verkaufstrainers beschrieben, im Nachhinein eine Eigendynamik entwickeln. Ab diesem Zeitpunkt treten Faktoren wie das Empfehlungsmarketing zum Vorschein. Die online erworbenen Kunden und Interessenten diskutieren über das Unternehmen und tauschen sich über Erfahrungen dazu aus.

Wenn hier positive Resonanzen erzielt werden, kann man nachhaltige Effekte erzielen und der schwierige Einstieg in das Social Media Marketing war ein großer Erfolg. Wer diese Tipps beherzigt und ein aktives Mitglied des Web 2.0 wird, ist auf einem guten Weg, große Erfolge mit dem Web 2.0 zu erzielen. Doch es gilt zu bedenken, dass das Erreichen dieses Ziels eine Weile dauern kann. Unternehmen müssen sich, wie im normalen Leben, das Vertrauen der Networker erarbeiten. Viele Unternehmen unterschätzen jedoch den Zeitaufwand, der für ein erfolgreiches Social Media Marketing erforderlich ist.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© pts / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/tipps-tricks-zum-social-media-marketing-8734.html

Weitere Nachrichten

WhatsApp

© WhatsApp Inc.

Telemediendienste BKA will gesetzliche Kooperationspflicht für WhatsApp & Co.

Angesichts zunehmender kryptierter Kommunikation von Terrorverdächtigen will das BKA eine gesetzliche Kooperationspflicht für WhatsApp und andere Provider. ...

Nokia Handy Micro USB

© Reinraum / gemeinfrei

Ansip und Oettinger Roaming-Gebühren fallen zum 15. Juni 2017

Die Roaming-Gebühren bei Reisen in der EU werden wie versprochen am 15. Juni 2017 abgeschafft. Das haben Andrus Ansip, Vizepräsident der EU-Kommission und ...

Applestore

© N-Lange.de / CC BY-SA 3.0

Spionagesoftware Pegasus Regierung sieht IT-Konzerne in der Verantwortung

Nach der Enthüllung der Spionagesoftware Pegasus, die sämtlich Daten auf Apples iPhone abgreift, sieht die Bundesregierung vor allem die Techkonzerne in ...

Weitere Schlagzeilen