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Tillich will Hilfen nach Bedürftigkeit vergeben

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04.03.2012

Finanztransfers Tillich will Hilfen nach Bedürftigkeit vergeben

Sächsischer Ministerpräsident will neue Regelung ab 2020.

München – Im Streit über die Finanztransfers nach Ostdeutschland will der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Hilfen ab dem Jahr 2020 neu regeln. Die Hilfen sollten „nach Bedürftigkeit und nicht nach Himmelsrichtung“ vergeben werden, sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Wer sich durch konsumtive Ausgaben verschuldet, ohne nachhaltig zu investieren, wird daraus allein keine Bedürftigkeit begründen können.“

Tillich sagte, es sei nicht das Ziel seines Landes, die Transferzahlungen in den Osten nach dem Ende des Solidarpaktes II 2019 zu verlängern. Die Sachsen wollten so schnell wie möglich auf eigenen Beinen stehen.

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