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ThyssenKrupp-Vorstand stoppt Geschäfte mit Iran

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23.09.2010

ThyssenKrupp-Vorstand stoppt Geschäfte mit Iran

TEssen – Der Vorstand des Werkstoff- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp hat beschlossen, ab sofort keine neuen Geschäfte mit iranischen Kunden abzuschließen. „Mit der Einstellung dieser Geschäfte mit dem Iran unterstützen wir die Sanktionspolitik der Bundesrepublik Deutschland, der EU und der USA“, erklärte Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG.

Die Firma hatte bereits zuvor alle Konzernunternehmen angewiesen, die verschärften US-Sanktionen gegen den Iran einzuhalten. Der aktuelle Vorstandsbeschluss verbietet jegliches Neugeschäft mit dem Iran und geht damit über die derzeitigen Sanktionsmaßnahmen hinaus, die sich in erster Linie auf den Petroleum-Sektor beziehen. Im Iran bestehende Beteiligungen des Konzerns würden so schnell wie möglich beendet. Der Vorstandsbeschluss solle unverzüglich umgesetzt werden, hieß es.

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