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Rückkehr in die schwarzen Zahlen

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12.02.2013

ThyssenKrupp Rückkehr in die schwarzen Zahlen

Im fortgeführten Geschäft schrumpfen aber Umsatz und Gewinn.

Essen – Deutschlands größter Stahlkonzern ThyssenKrupp schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Stahlriese wies in seiner am Dienstag in Essen vorgelegten Zwischenbilanz für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2012/2013 unter dem Strich für den Gesamtkonzern einen Gewinn von 35 Millionen Euro aus. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte der Konzern noch einen Verlust von 460 Millionen Euro gemeldet. Positiv wirkten sich nicht zuletzt Einnahmen aus dem Verkauf des Edelstahlgeschäfts und der Wegfall von Einmalbelastungen aus.

Der Umsatz der fortgeführten Aktivitäten des Konzerns verringerte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal allerdings um acht Prozent auf 8,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern fiel hier mit 29 Millionen Euro um 29 Prozent niedriger aus. Vor allem die Stahlsparte in Europa und der Werkstoffhandel litten weiterhin unter der schwierigen Konjunkturlage und niedrigen Preisen. Besser liefen die Geschäfte bei Aufzügen und im Anlagenbau, die mit Auftragseingängen auf Rekordniveau glänzten.

Konzernchef Heinrich Hiesinger räumte ein: „Mit der heutigen Ertragskraft des Konzerns können wir noch nicht zufrieden sein.“ Er werde weiter mit Nachdruck daran arbeiten, das Wertpotenzial des Unternehmens erheblich zu verbessern. Ein erster Schritt auf diesem Weg seien das vor wenigen Tagen angekündigte Optimierungsprogramm für das europäische Stahlgeschäft, das unter anderem den Abbau von mehr als 2.000 Arbeitsplätzen vorsieht.

Für das Gesamtjahr erwartet ThyssenKrupp einen Konzernumsatz der fortgeführten Aktivitäten auf dem Niveau des Vorjahres von etwa 40 Milliarden Euro. Durch Portfoliomaßnahmen wegfallende Umsätze sollen dabei durch organisches Wachstum bei den Industriegüter-Geschäften weitgehend kompensiert werden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll im Geschäftsjahr 2012/2013 bei rund einer Milliarde Euro liegen.

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