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Björn Höcke

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05.12.2014

Thüringens AfD-Chef Wahl Ramelows ist historisch-politischer Sündenfall

„Das ist ein Offenbarungseid der CDU.“

Erfurt – Die Alternative für Deutschland (AfD) hat das Verhalten der CDU bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen kritisiert. Der Chef der thüringischen Landtagsfraktion, Björn Höcke, erklärte am Freitag: „Die Wahl Ramelows ist ein historisch-politischer Sündenfall.“

Er kritisierte weiter, dass sich die CDU der Tauber-Doktrin unterworfen habe, die dazu führe, dass die Landesregierung in Thüringen nun von Stasi-Leuten abhänge und nicht von einer bürgerlichen Kraft wie der AfD. „Das ist ein Offenbarungseid der CDU“, konstatierte Höcke.

Auch aus dem Bundesvorstand der AfD kam Kritik: Parteisprecher Bernd Lucke warf der SPD Versagen vor. „Die SPD hat gezeigt, dass sie mit ihrer früheren Ausgrenzungsstrategie gegenüber der Linken nicht erfolgreich gewesen ist“, so Lucke. In Thüringen sei mit Rot-Rot-Grün ein Modell geschaffen worden, dass auch Auswirkungen für die Bundesregierung haben werde. „Wir bedauern, dass die Chance zu einer parteiübergreifenden Expertenregierung leichtfertig verspielt worden ist.“

Die Parteisprecherin und Fraktionschefin der AfD im sächsischen Landtag, Frauke Petry, kommentierte den Ausgang der Wahl als „denkbar schlechteste Lösung für Thüringen“.

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