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Terroristen planen Anschlag auf Reichstag
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Bericht Terroristen planen Anschlag auf Reichstag

Terroristen wollen Geiseln nehmen und ein Blutbad anrichten.

Berlin – Al-Qaida und assoziierte Gruppen planen nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden angeblich einen Anschlag auf das Reichstagsgebäude in Berlin, in dem der Deutsche Bundestag untergebracht ist. Das berichtet „Der Spiegel“. Im Zuge des Angriffs wollen die Terroristen Geiseln nehmen und mit Schusswaffen ein Blutbad anrichten.

Die Informationen über die Planungen stammten von einem Dschihadisten, der sich im Ausland aufhalte und sich in den vergangenen Tagen mehrmals telefonisch an das Bundeskriminalamt (BKA) gewandt habe. Er will angeblich aussteigen. Seine Informationen waren für Bundesinnenminister Thomas de Maizière Anlass, am Mittwoch öffentlich vor einem bevorstehenden Anschlag zu warnen, so der „Spiegel“.

Den Angaben des Anrufers zufolge besteht das Terrorkommando aus sechs Personen. Zwei von ihnen seien bereits vor sechs bis acht Wochen nach Berlin gereist und dort untergetaucht. Vier weitere Attentäter, ein Deutscher, ein Türke, ein Nordafrikaner und ein Mann, dessen Identität der Anrufer nicht kenne, warteten derzeit auf ihre Abreise. Die Anschläge seien allerdings für Februar oder März geplant.

Der zweite Warnhinweis, auf den sich de Maizières Einschätzung stützt, stammt, dem „Spiegel“ zufolge, aus den USA. Die US-Bundespolizei FBI hatte sich vor zwei Wochen mit einem Fernschreiben an das BKA gewandt und auf einen weiteren mutmaßlichen Anschlagsplan hingewiesen. Eine schiitisch-indische Gruppe, die sich „Saif“ („Schwert“) nenne, habe einen Pakt mit al-Qaida geschlossen und zwei Männer auf den Weg nach Deutschland geschickt, um hier einen Anschlag durchzuführen.

Die beiden sollten am 22. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten ankommen, dort mit neuen Papieren ausgestattet werden und dann nach Deutschland reisen. Sie hätten bereits Visa für den Schengen-Raum, so der „Spiegel“. Das FBI und das BKA messen der Meldung große Bedeutung bei. Der US-Auslandsgeheimdienst CIA dagegen, der Bundesnachrichtendienst und der deutsche Verfassungsschutz sind skeptisch.

20.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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