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Tennet und RWE stoppen Ausbau

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16.02.2012

Windpark-Projekte Tennet und RWE stoppen Ausbau

Beide Unternehmen forderten laut “Weser-Kurier” von der Politik verlässlichere Rahmenbedingungen.

Bremen – Der Netzbetreiber Tennet und der Energieversorger RWE haben den Ausbau von weiteren Windpark-Projekten gestoppt. Beide Unternehmen forderten laut “Weser-Kurier” (Donnerstagausgabe) von der Politik verlässlichere Rahmenbedingungen. “Wir werden vorerst keine neuen Bauaufträge mehr ausschreiben, sondern zunächst nur noch die bestehenden Projekte weiterverfolgen”, sagte eine Tennet-Sprecherin der Zeitung. Mit einem Investitionsvolumen von bislang 5,5 Milliarden Euro sei eine finanzielle Kapazitätsgrenze erreicht. Tennet ist zuständig für den Stromanschluss aller auf der Nordsee geplanten Windparks.

Auch RWE will weitere Projekte zunächst auf Eis legen. Es fehlten bei wichtigen Fragen die nötige Rechtssicherheit sowie belastbare Regelungen für den Fall eines verspäteten Netzanschlusses, sagte der Finanzchef von RWE-Innogy, Hans Bünting. “Bevor es diese nicht gibt, werden wir keine weiteren Bauentscheidungen treffen”, fügte er hinzu.

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