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Telekom wegen iPhone-Verspätung verärgert

Berlin – Der Deutschlandchef der Telekom, Niek Jan van Damme, ist verärgert wegen der verspäteten Lieferungen von Apples iPhone 4. „Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können“, sagte van Damme im Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Aktuell liege die Verzögerung bei neun Wochen. Apple habe bis heute keine genauen Gründe genannt. Man habe nun innerhalb des Vorstandes beschlossen, dass zunächst alle die bisherige 3-er Generation der iPhones weiter benutzen. Er fürchte sonst ein falsches Signal an die Kunden, so van Damme.

Zum geplanten Abbau von Technikstellen im Außendienst in den kommenden Jahren sagte van Damme FOUCS: „Das ist kein Abbau, sondern ein Umbau. Deshalb qualifizieren wir allein in 2010 etwa 1000 Außendienstmitarbeiter für den Innendienst um.“ Damit werden aber künftig nach „Focus“-Informationen mindestens 1000 Stellen im Außendienst nicht mehr neu besetzt, sondern gestrichen.

Offensiver wird die Telekom-Strategie beim bezahlten Fernsehen. Van Damme sagte, die Telekom werde den Pay-TV-Sender Sky „bald überholen und Marktführer“. Sky hat derzeit 2,5 Millionen Abonnenten. Die Telekom prognostiziert Ende 2010 etwa 1,5 Millionen Kunden für ihre Angebote wie Liga Total.

Außerdem will die Telekom möglichst schnell die Empfangslöcher für Mobilfunk oder Festnetz auf dem Land schließen. „Wir starten am Montag mit LTE in zwei Orten in Brandenburg“, sagte van Damme „Focus“. Noch in diesem Jahr würden 35 Standorte mit der neuen Technologie ausgestattet, bis 2016 dann 90 Prozent aller unterversorgten Orte.

29.08.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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