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Steve Jobs war ein Revolutionär

© Deutsche Telekom AG

06.10.2011

Rene Obermann Steve Jobs war ein Revolutionär

Er habe den ehemaligen Apple-Chef als „knallharten Verhandler“ kennengelernt.

Düsseldorf – Telekom-Chef René Obermann hat den verstorbenen Apple-Gründer Steve Jobs als genialen Unternehmer gewürdigt. „Bedeutende Innovationen werden oft nur gegen viele Widerstände und Skeptiker geschaffen. Ich habe in meinem Leben bisher keinen Innovator kennen gelernt, der so konsequent seinen Weg gegangen ist. Und keinen, der eine so starke Unternehmenskultur erschaffen hat. Seine Handschrift wird das Unternehmen Apple noch lange prägen“, schreibt Obermann in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Er habe den ehemaligen Apple-Chef als „knallharten Verhandler“ kennengelernt, der genau gewusst habe, was er wollte. „Er war ein Mann der deutlichen Worte, der schnell die so typisch amerikanische Zurückhaltung ablegte, wenn ihm etwas nicht gefiel“, erinnert sich der Manager. Sein Erfolg habe vor allem auf seinem Mut zur Reduktion basiert, seinem Perfektionismus in Sachen Ästhetik, Einfachheit und Kundennutzen. Eben dieser unbedingte Wille, technische Dinge einfach und schön zu machen.

„Es gab Rechner vor dem Mac, es gab MP3-Player vor dem iPod und es gab Smartphones vor dem iPhone. Ein Unterschied war, daß mit Apple erstmals Internet und all die vielen Anwendungen, insbesondere Musik, Fotos und Videos, nahtlos über Computer, Smartphone und Tablet zugänglich waren. Sogar das Bezahlen im Internet wurde unkompliziert“, schreibt Obermann.

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