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Tausende Polizisten am 13. Februar in Dresden

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27.01.2012

Polizei Tausende Polizisten am 13. Februar in Dresden

Beamte sollen für Sicherheit bei Neonazi-Aufmärschen und Gegendemonstrationen sorgen.

Dresden – Bei den geplanten Neonazi-Aufmärschen und Gegendemonstrationen am 13. Februar in Dresden sollen 4.500 Polizisten zum Einsatz kommen. Die Beamte kämen aus Sachsen, mehreren anderen Bundesländern und von der Bundespolizei, teilte die Dresdner Polizei am Freitag mit. Die Einsätze für den 18. Februar würden noch geplant, sagte ein Polizeisprecher auf dapd-Anfrage. Für diesen Tag gestalte sich die Versammlungslage unübersichtlicher.

Bei den Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche am 19. Februar 2011 in Dresden war es am Rande zu gewalttätigen Ausschreitungen von Links- und Rechtsextremisten gekommen. Mehr als 100 Polizisten wurden verletzt. Angereist waren damals 3.000 gewaltbereite Linksextreme und ebenso viele Neonazis.

Als Anlass für die Aufmärsche dienen den Rechtsextremisten die alliierten Luftangriffe am 13. Februar 1945, bei denen Dresden stark zerstört wurde. Seit Jahren versuchen Neonazis, die Trauer um die Toten für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen. Am 13. und 18. Februar nun werden jeweils bis zu 2.000 Rechtsextremisten, mehr als 10.000 Gegendemonstranten und erneut viele Linksextremisten erwartet.

Der Dresdner Polizeipräsident Dieter Kroll kündigte an, friedliche Demonstrationen würden geschützt. Den Neonazis werde es nicht gelingen, Angst und Fremdenhass zu verbreiten. Der Aufzug werde streng kontrolliert. Die geplante Blockade von Neonazi-Aufmärschen will die Polizei mit allen Mitteln unterbinden.

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