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Bahn-Zentrale

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13.01.2014

Tarifstreit Deutsche Bahn will Lokführern Angebot machen

„Maximaler Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende.“

Berlin – Die Deutsche Bahn will im Konflikt um die Forderung der Lokführer-Gewerkschaft GDL nach vollem Lohn bei Arbeitsunfähigkeit ein Angebot machen, um Streiks zu verhindern. „Wir werden alles tun, um auf dem Verhandlungswege zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen und jegliche unverhältnismäßigen Aktionen der GDL abzuwenden“, sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung (Montagsausgabe).

Am Freitag hatte sich die Bahn in einem Sondierungsgespräch mit der GDL getroffen. Die Spartengewerkschaft verlangt für jeden Lokführer eine Versicherung gegen Lohneinbußen, falls er aus Gesundheitsgründen auf eine schlechter bezahlte Stelle wechseln muss. Die Gewerkschaft hatte der Bahn für ein Angebot ein Ultimatum bis zum 15. Januar gesetzt. Sollte es nicht dazu kommen, könnten die Lokführer noch im Januar streiken.

„Unser Angebot heißt maximaler Beschäftigungsschutz bis zum Berufsende. Das versichern wir. Das Paket soll für alle Lokführer gelten, auch für die rund 150 im Jahr, die aus gesundheitlichen Gründen keine Lok mehr fahren können. Wer will, kann ein Berufsleben lang, bei der DB bleiben. Unsere Antwort an die GDL wird keinen Arbeitskampf rechtfertigen“, so Weber weiter.

Die GDL hatte Ende November die Verhandlungen mit der Bahn über einen neuen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für gescheitert erklärt.

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