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Tarifstreit bei Verkehrsbetrieben beigelegt

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29.02.2012

Berlin Tarifstreit bei Verkehrsbetrieben beigelegt

Beschäftigte bekommen 2,6 Prozent mehr Lohn.

Berlin – Den Fahrgästen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bleiben weitere Warnstreiks erspart. In den Tarifverhandlungen für die 12.500 BVG-Beschäftigten einigten sich die Gewerkschaft ver.di und der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) am Mittwoch auf einen neuen Tarifvertrag und wendeten damit weitere Arbeitsniederlegungen ab.

Demnach erhalten die Beschäftigten rückwirkend zum 1. Januar 2,6 Prozent mehr Lohn. Die sogenannte Fahrerzulage erhöht sich um 25 Euro auf 100 Euro pro Monat. Darüber hinaus sollen die Beschäftigten einen Anspruch auf einen zusätzlichen freien Tag erhalten. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 18 Monaten.

„Wir sind sehr erleichtert über die Einigung. Das war ein harter Weg, und wir hatten einige Kröten zu schlucken“, sagte KAV-Verhandlungsführerin Claudia Pfeiffer. Auch die Vertreter der Gewerkschaften zeigten sich zufrieden. Nach Berechnungen von ver.di hat das gesamte Paket ein Finanzvolumen von 19,3 Millionen Euro.

Nach Gewerkschaftsangaben hatte die Tarifkommission am Mittwoch eineinhalb Stunden über das Angebot der Arbeitgeber beraten und es anschließend einstimmig angenommen. „Wir sind nicht glücklich, aber erleichert“, sagte ver.di-Personalvorstand Lothar Zweiniger.

Ein 15-stündiger Warnstreik hatte am 18. Februar den öffentlichen Nahverkehr in Berlin erheblich beeinträchtigt. Busse, U- und Straßenbahnen blieben in den Depots. Nur die S-Bahn verkehrte.

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