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Amazon-Päckchen

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31.03.2015

Tarifkonflikt Verdi verlängert Streiks bei Amazon

„Wir geben keine Ruhe, solange es keine Tarifverträge gibt.“

Berlin – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi verlängert die Streiks beim Versandhändler Amazon. Die Arbeitsniederlegungen in Rheinberg, Werne, Bad Hersfeld und Leipzig sollen bis Donnerstag zum Ende der Spätschicht andauern, teilte die Gewerkschaft am Dienstag mit. In Koblenz werden die Streiks am Dienstag nach der Spätschicht vorläufig beendet.

Auch die Beschäftigten des DVD-Verleihers und Video-Streaming-Dienstes Amazon Prime Instant Video in Elmshorn, die seit dem frühen Dienstmorgen zum ersten Mal in den Ausstand getreten waren, wollen ihren Streik am Dienstag beenden.

„Wir geben keine Ruhe, solange es keine Tarifverträge gibt“, sagte Verdi-Chef Frank Bsirske auf einer Streikversammlung in Werne. „Dieser Kampf hat die Solidarität der gesamten Organisation, er ist notwendig und richtig.“

Die Gewerkschaft Verdi kämpft seit zwei Jahren wiederholt mit Streiks an den deutschen Amazon-Standorten für die rund 9.000 Beschäftigten eine Bezahlung nach dem Tarifvertrag des Einzelhandels. Der Versandhändler orientiert sich dagegen an den niedrigeren Gehältern der Logistikbranche.

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