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Tarifgespräche ohne ideologische Barrieren

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18.03.2012

IG Metall Tarifgespräche ohne ideologische Barrieren

„Verdrängung von Normalarbeit durch befristete Beschäftigungsverhältnisse oder Leiharbeit“.

Berlin – IG-Metall-Chef Berthold Huber hat die Arbeitgeber zu ideologiefreien Tarifverhandlungen aufgefordert. Chancen für eine Lösung des Metalltarifkonflikts am Verhandlungstisch sehe er nur, „wenn die Arbeitgeber ihre ideologischen Barrieren abbauen“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende der Zeitung „Die Welt“ (Montagausgabe). Wer Ideologie pflege, bekomme keine Lösung, sondern größten Krawall.

Alle drei Tarifforderungen der IG Metall seien gleichberechtigt, sagte Huber weiter. „Was wir nicht akzeptieren, ist die Verdrängung von Normalarbeit durch befristete Beschäftigungsverhältnisse oder Leiharbeit.“ Die Gewerkschaft fordert zudem 6,5 Prozent mehr Lohn und die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden.

Das Wort Streik nehme er ungern in den Mund. „Die Arbeitgeber wissen sehr wohl, dass die IG Metall handlungsfähig ist“, betonte Huber. Im Zweifelsfall werde man das unter Beweis stellen. Für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie laufen derzeit erste Verhandlungen auf Bezirksebene.

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