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Mehr als 100 Flüge in Hamburg gestrichen

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20.02.2013

Tarife Mehr als 100 Flüge in Hamburg gestrichen

Sicherheitspersonal erneut im Ausstand.

Hamburg – Wegen des Streiks des Sicherheitspersonals am Hamburger Flughafen haben die Fluggesellschaften am Mittwoch mehr als 100 Flüge gestrichen. Vor allem sind Flüge von Air Berlin und Lufthansa betroffen, wie ein Flughafensprecher bestätigte. In beiden Terminals seien schon viele wartende Passagiere. Es sei zu erwarten, dass es zu sehr großen Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen komme, nur eine von normalerweise 20 Kontrolllinien sei am frühen Morgen geöffnet, hieß es.

Hintergrund des Streiks sind die bislang erfolglosen Tarifverhandlungen zwischen den Arbeitnehmervertretern und dem Bundesverband für Sicherheitswirtschaft (BDSW). Ver.di fordert für die Luftsicherheitsassistenten einen Stundenlohn von 14,50 Euro. Ein Angebot des BDSW von 12,75 Euro ab März und 13,50 Euro ab Januar 2014 hatte die Gewerkschaft abgelehnt. Der Streik ist von 03.45 Uhr bis 23.00 Uhr angesetzt.

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