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Straßenszene in Syrien

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26.08.2013

Syrien UN-Inspekteure von Heckenschützen beschossen

Die Inspekteure befinden sich in Sicherheit.

Damaskus – Die Chemiewaffeninspekteure der Vereinten Nationen (UN), die den mutmaßlichen Giftgaseinsatz in Syrien untersuchen sollen, sind am Montag von Heckenschützen beschossen worden. Bei dem Angriff sei ein Fahrzeug der Inspekteure beschädigt worden, wie die UN mitteilte. Die Inspekteure befinden sich demnach in Sicherheit. Die Täter seien noch nicht identifiziert worden. Nach dem Angriff hätten die UN-Kontrolleure umkehren müssen und warteten nun auf einen Ersatzwagen, hieß es seitens syrischer Oppositioneller.

Die UN-Chemiewaffeninspekteure hatten sich am Montagmorgen auf den Weg in das Umland der syrischen Hauptstadt Damaskus gemacht, um den mutmaßlichen Giftgaseinsatz zu untersuchen. Die syrische Opposition beschuldigt die Regierungstruppen, bei einem Raketenangriff Chemiewaffen eingesetzt und 1.300 Menschen getötet zu haben. Die syrische Regierung wies die Anschuldigungen entschieden zurück.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte sich am Montag für Konsequenzen ausgesprochen, falls sich der Einsatz von Chemiewaffen durch die syrische Regierung bestätigen sollte. „Die sich immer weiter verdichtenden Hinweise“ auf einen Chemiewaffeneinsatz in Syrien seien „verstörend“, sagte Westerwelle auf der jährlichen Botschafterkonferenz des Auswärtigen Amtes am Montag.

Sollte sich der Chemiewaffeneinsatz bestätigen, müsse die Weltgemeinschaft handeln, betonte der Bundesaußenminister. „Dann wird Deutschland zu denjenigen gehören, die Konsequenzen für richtig halten.“ Westerwelle ließ allerdings offen, ob damit auch Militäraktionen gemeint sein könnten.

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