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Regierung will mit Opposition an einen Tisch

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14.02.2013

Syrien Regierung will mit Opposition an einen Tisch

Rebellen nehmen Stadt in Provinz Hasake ein.

Kairo – Die syrische Regierung hat erneut ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit der Opposition betont. „Syrien hat wiederholt seine Haltung deutlich gemacht, dass in Damaskus die Türen für einen Dialog offen sind“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur SANA am Donnerstag aus einer Mitteilung des Außenministeriums. Solche Beratungen sollten auf syrischem Boden stattfinden, hieß es weiter. Ähnlich hatte sich das Regime von Präsident Baschar al Assad bereits am Wochenende geäußert, aber Vorbedingungen für Verhandlungen abgelehnt.

Die oppositionelle Syrische Nationalkoalition hatte wenige Tage zuvor zur Bedingung gemacht, dass vor jeder Art von Gesprächen über die Zukunft das Assad-Regime abtreten müsse. Oppositionsführer Moaz al-Khatib hatte darüber hinaus die Freilassung von 160.000 Gefangenen gefordert.

Arabische Medien zitierten am Mittwoch zudem aus einer Email des ehemaligen Sprechers des syrischen Außenministeriums, Dschihad Makdissi. Dieser habe sich erstmals seit seinem Verschwinden aus Syrien im Dezember zu Wort gemeldet, schrieb der Sender Al Arabiya. Er habe das Land verlassen, da es völlig außer Kontrolle geraten sei und er keinen Raum für Mäßigung sehe, zitierte der Sender Makdissi.

Rebellen erobern offenbar Stadt in Hasake

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit Sitz in Großbritannien berichtete derweil, dass Rebellen der militanten Dschabhat al Nusra nach drei Tagen andauernden Kämpfen nahezu vollständig die Stadt Al Schadadi in der Provinz Hasake unter ihre Kontrolle gebracht hätten. Einzig in den Außenbezirken der Stadt dauerten die Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Aufständischen an, schrieb die Beobachtungsstelle am Donnerstag auf ihrer Facebook-Seite.

In den vergangenen drei Tagen sind nach Angabe der Organisation mindestens 100 Menschen, darunter viele Militärs und auch zahlreiche Zivilisten, bei den Auseinandersetzungen in der nordöstlichen Stadt des Landes gestorben. Die Extremisten hätten in den vergangenen Tagen mehrere Autobomben in der Stadt gezündet.

Darüber hinaus sei es am Donnerstag erneut zu heftigen Kämpfen in den Provinzen Aleppo und Idlib gekommen. Unter anderem hätten Regierungstruppen auf mehrere Städte Luftangriffe geflogen. Dabei habe es Tote und Verletzte auf beiden Seiten gegeben.

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