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Frank-Walter Steinmeier
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Syrien-Konferenz Steinmeier will „Bekenntnis zur Solidarität“

Man brauche eine Perspektiven-Erweiterung.

Berlin – Laut Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) soll von der Syrien-Flüchtlingskonferenz in Berlin ein „Bekenntnis der Solidarität ausgehen“. „Leider gehört zur ganzen Wahrheit, dass der Bürgerkrieg in Syrien noch nicht zu Ende ist und weiter Menschen aus diesem Land fliehen“, sagte Steinmeier am Dienstag anlässlich der Eröffnung der Konferenz im Auswärtigen Amt.

„Deshalb soll von dieser Konferenz heute in Berlin ein Bekenntnis der Solidarität ausgehen – ein Bekenntnis zur Solidarität mit den Flüchtlingen, aber auch ein Bekenntnis zur Solidarität mit den Aufnahmestaaten, insbesondere mit dem Libanon.“ Man brauche eine Perspektiven-Erweiterung, betonte der Außenminister.

„Es kann nicht nur und ausschließlich um die humanitäre Versorgung der Flüchtlinge allein gehen, sondern wir müssen uns auch in ganz besonderer Weise um die Stabilität der Aufnahmeländer kümmern. Wer gesehen hat, wie sehr im Libanon zum Beispiel das öffentliche Gesundheitssystem, die Schulen, die Wasserversorgung und vieles andere in Anspruch genommen wird durch die 1,5 Millionen Flüchtlinge – der weiß oder kann erahnen, wie viel Sprengkraft das für die sozialen Strukturen eines Landes wie Libanon tatsächlich hat.“

Vertreter von 40 Staaten und internationalen Organisationen kommen am Dienstag im Auswärtigen Amt zu der Konferenz zusammen.

28.10.2014 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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