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Schwere Vorwürfe gegen Großbritannien

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03.03.2013

Assad Schwere Vorwürfe gegen Großbritannien

Syrischer Präsident lehnt Rücktritt weiter ab.

London – Der syrische Präsident Baschar al Assad hat Dialogbereitschaft mit der Opposition signalisiert, einen Rücktritt und einen Gang ins Exil jedoch kategorisch ausgeschlossen. „Kein Patriot würde darüber nachdenken, außerhalb seines Landes zu leben“, sagte Assad in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „Sunday Times“.

In seinem ersten Interview mit einer westlichen Zeitung seit mehr als einem Jahr erhob Assad zudem schwere Vorwürfe gegen Großbritannien. London sei daran gelegen, die Lage in Syrien zu militarisieren, sagte Assad. So strebe die „naive, verwirrte und realitätsfremde“ Regierung von Premierminister David Cameron ein Ende eines EU-Waffenembargos an, um die Rebellen mit Waffen versorgen zu können. „Wir glauben nicht, dass ein Brandstifter ein Feuerwehrmann sein kann“, sagte Assad in Richtung Großbritannien weiter.

Großbritannien unterstützt nach eigenen Angaben die syrische Opposition, liefert jedoch keine Waffen an die Aufständischen in Syrien. Allerdings schloss der britische Außenminister William Hague erst kürzlich die Bereitstellung militärischer Hilfe für die Rebellen in der Zukunft nicht aus.

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