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Suu Kyi fordert Meinungsfreiheit in Myanmar

Rangun – In Myanmar hat die Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi in ihrer ersten Rede nach ihrer Freilassung Meinungsfreiheit gefordert. Vor der Zentrale der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) erklärte Suu Kyi am Sonntag, dass die Grundlage der Demokratie die Meinungsfreiheit sei. „Wenn wir unsere Kraft richtig einsetzen, kann sie niemand brechen. Mut bedeutet, dass wir uns beharrlich für das einsetzen, woran wir glauben. Mut bedeutet nicht, seine physische Kraft einzusetzen und laut zu werden. Ihr dürft nicht aufgeben“, rief sie mehreren tausend Anhängern zu, die sich vor der Parteizentrale versammelt hatten.

Trotz ihrer jahrelangen Haft hege Suu Kyi keinen Groll gegen die Militärjunta, sie glaube an die Menschenrechte und den Rechtsstaat, sagte die Friedensnobelpreisträgerin. Am Samstag war Suu Kyi aus dem Hausarrest der Militärjunta von Myanmar entlassen worden. Dabei verbrachte sie mehr als 15 der vergangenen 21 Jahre entweder im Gefängnis oder unter Hausarrest.

14.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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