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10.11.2009

Südkorea und Nordkorea liefern sich Feuergefecht im Gelben Meer

Seoul/Pjöngjang – Im Gelben Meer hat es heute einen militärischen Zwischenfall gegeben. Nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap lieferten sich ein südkoreanisches Schiff und ein nordkoreanisches Patrouillenboot ein Feuergefecht. Das Schiff aus Nordkorea soll dabei stark beschädigt worden sein. Nach Angaben des südkoreanischen Generalstabs hatte der Schusswechsel an der strittigen Grenzlinie im Gelben Meer stattgefunden. Laut Yonhap habe das südkoreanische Schiff auf das nordkoreanische Patrouillenboot geschossen, weil dieses die Seegrenze verletzt habe. Kurz darauf feuerten die Nordkoreaner zurück. „Das Gefecht ereignete sich, nachdem die nordkoreanische Seite unsere verbalen Warnungen und Warnschüsse missachtet und direkt unsere Schnellboote angegriffen hat“, so der südkoreanische Ministerpräsident Chung Un Chan. Nordkorea hingegen sprach von einer „Routinepatrouille“ und einer Grenzverletzung durch Südkorea. Der Zwischenfall sei eine „ernsthafte bewaffnete Provokation“, hieß es in einer Meldung der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA. Pjöngjang erwarte daher eine Entschuldigung. Nordkorea erkennt die Nördliche Grenzlinie (NLL) vor der Westküste der Halbinsel nicht an. Der unklare Grenzverlauf hatte schon 1999 und 2002 zu Auseinandersetzungen im Gelben Meer geführt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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