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Katja Suding

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28.09.2015

Suding Merkel muss „Planlosigkeit“ in Flüchtlingskrise hinter sich lassen

Suding forderte die Visa-Pflicht wieder einzuführen.

Berlin – Die stellvertretende FDP-Chefin Katja Suding hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, ihre „Planlosigkeit“ in der Flüchtlingskrise hinter sich zu lassen.

„Zuerst die Dublin-Regelungen zu umgehen, um Flüchtlinge zu uns zu holen, dann aber die Grenzen zu schließen und damit das Schengen-Abkommen zu gefährden, ist chaotisches Handeln“, sagte die Freidemokratin der „Thüringischen Landeszeitung“ (Montagausgabe). „Viele Menschen kommen über das Asylsystem zu uns, obwohl sie keine Chance auf Anerkennung haben.“

Suding forderte in diesem Zusammenhang, die Visa-Pflicht wieder einzuführen. „Um legale Einwanderung aus diesen Ländern zu ermöglichen, fordern wir seit Langem ein Einwanderungsrecht mit klaren Kriterien. Die Qualifikation derer, die kommen wollen, und das, was wir auf dem heimischen Arbeitsmarkt brauchen, muss dabei im Vordergrund stehen“, betonte die FDP-Politikerin.

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