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Hochspannungsleitung

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23.02.2015

Südlink-Trasse Wolf unterstützt Kretschmann im Energie-Streit mit Seehofer

„Windkraft macht nur dort Sinn, wo es die klimatischen Verhältnisse rechtfertigen.“

Stuttgart – Im Streit über neue Hochspannungsleitungen hat sich der Spitzenkandidat der Südwest-CDU, Guido Wolf, der Kritik des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) an der Haltung des bayerischen Regierungschefs Horst Seehofer (CSU) angeschlossen.

„Windkraft macht nur dort Sinn, wo es die klimatischen Verhältnisse rechtfertigen. Die Energie muss dann dorthin gebracht werden, wo wir sie brauchen, im Zweifel zu uns in den Süden“, sagte Wolf der „Welt“. Der geplanten Südlink-Trasse stehe er daher „nicht kritisch gegenüber“.

Kretschmann hatte Seehofers Widerstand gegen neue Hochspannungsleitungen als unverantwortlich bezeichnet.

Zugleich kritisierte Wolf, die grün-rote Landesregierung in Stuttgart setze „zu einseitig auf Windkraft“. Es sei „völlig utopisch“, dass der Anteil von heute zwei Prozent bis 2020 auf zehn Prozent steigen solle. Baden-Württemberg brauche einen Energiemix aus klassischen und alternativen Angeboten.

Außerdem müsse sich das Land stärker dem Ausbau von Speicherkapazitäten widmen. Viel Potenzial stecke auch noch im Stromsparen, betonte Wolf. „Hier sind noch lange nicht alle technologischen Möglichkeiten ausgeschöpft.“

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