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01.03.2010

Sturmtief “Xynthia” Mindestens 55 Tote

Berlin – Das Sturmtief „Xynthia“ hat am vergangenen Wochenende in weiten Teilen Westeuropas für Verwüstung gesorgt und mindestens 55 Menschenleben gefordert. In Frankreich sind nach Angaben des Innenministeriums mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen. Dort war es vor allem an der Atlantikküste zu sehr starken Überschwemmungen gekommen, am Sonntagmorgen waren circa 800.000 Haushalte ohne Strom. In Deutschland sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, darunter auch ein zweijähriger Junge, der im südhessischen Biblis von den schweren Überschwemmungen mitgerissen wurde.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes erreichten die Sturmböen Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 166 Stundenkilometern. Wegen des starken Sturms kam es gestern zu zahlreichen Verspätungen im Flug- und Zugverkehr. Die Europäische Union hat Hilfe für die Sturmopfer angekündigt. Das Sturmtief hat sich unterdessen in der Nacht zum Montag abgeschwächt, seit dem Morgen normalisierte sich vielerorts der Bahn- und Flugverkehr. Allerdings muss in Teilen Deutschlands auch heute noch mit Einschränkungen und Verspätungen gerechnet werden.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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