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Studie: VW früher als erwartet an Spitze der weltweiten Automobilbranche

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29.08.2011

Volkswagen Studie: VW früher als erwartet an Spitze der weltweiten Automobilbranche

Bergisch Gladbach/Wolfsburg – Der Volkswagen-Konzern hat früher als erwartet die Spitze in der weltweiten Automobilbranche übernommen. Nach einer Studie des Centers of Automotive Management (CAM), die der Tageszeitung „Die Welt“ exklusiv vorliegt, ist die Volkswagen AG „der weltweit mit Abstand leistungsstärkste Automobilhersteller“.

„Die Wolfsburger liegen neben den Umsatz- und Gewinnzahlen oder dem Absatzwachstum vor allem bei den Investitionen sowie der Vielzahl technischer Neuheiten und Produkte ganz vorn“, sagt CAM-Chef Stefan Bratzel. Damit hat VW die Konkurrenten General Motors (GM) und Toyota schneller als erwartet überrundet. Die beiden Branchenriesen waren über Jahre die führenden Hersteller der Branche.

Auch die anderen deutschen Hersteller Daimler und BMW liegen beim CAM-Ranking ganz vorne. „Aus der Krise der Jahre 2008, 2009 ist die deutsche Automobilindustrie stärker als ihre Wettbewerber hervorgegangen, weil sie mit rund 20 Milliarden Euro pro Jahr massiv in Forschung und Entwicklung investiert und ihre Stammbelegschaften gehalten hat“, erklärt Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), die Entwicklung.

Daimler landet im „Performance-Ranking 2011“ der 17 größten Hersteller auf Platz zwei, Toyota erwartungsgemäß abgeschieden auf Position acht. Die größte Überraschung ist der Hyundai-Konzern, der sich auf den dritten Platz vorgeschoben und selbst BMW verdrängt hat. „Wir müssen uns mittelfristig im Ringen um die Spitzenposition auf einen Vierkampf von GM, Volkswagen, Toyota und Hyundai einstellen“, sagte Bratzel.

Bislang hatte VW-Chef Martin Winterkorn das Ziel ausgegeben, den Konzern 2018 zum „größten, profitabelsten und nachhaltigsten“ machen zu wollen. Größe ist gerade in der Autobranche kein Selbstzweck, sondern nötig, um auf allen Weltmärkten präsent sein und die hohen Forschungsausgaben stemmen zu können

Weit abgeschlagen liegen die französischen und italienischen Autobauer – sie sind auf den entscheidenden Automärkten China und den USA nicht bzw. kaum präsent.

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