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Hamsterkäufe im Supermarkt
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Studie Verbraucherausgaben im Supermarkt in Coronakrise verdoppelt

Lediglich in Spanien und Italien sei der Anstieg noch höher ausgefallen.

Berlin – Während der Zeit des Corona-bedingten Lockdowns haben sich die Ausgaben der Verbraucher in Deutschland im Supermarkt fast verdoppelt. Das geht aus einer Studie des Zahlungsdienstleisters Transferwise hervor, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. Lediglich in Spanien und Italien sei der prozentuale Anstieg der Ausgaben für einen Supermarkteinkauf im Zeitraum Februar bis April noch höher ausgefallen.

Verbraucher in Deutschland hätten im Februar durchschnittlich 12,10 Euro je Einkauf ausgegeben – im April habe sich dieser Betrag auf 23,90 Euro belaufen, heißt es in der Studie weiter. Dieser Anstieg von rund 98 Prozent werde lediglich in Spanien (105 Prozent) und Italien (99 Prozent) übertroffen.

In Österreich, das ähnlich strikte Lockdown-Maßnahmen mit Schließungen der Gastronomie verfügte, habe sich das Ausgabenwachstum im Supermarkt hingegen auf nur rund 66 Prozent belaufen, heißt es in der Transferwise-Studie, über die das Nachrichtenportal T-Online berichtet. In Schweden, einem der Länder mit den geringsten Corona-Einschränkungen, sei der Anstieg mit rund 37 Prozent am niedrigsten ausgefallen.

Für die Studie hat Transferwise mehr als 4,3 Millionen Einkäufe in Supermärkten in 22 Ländern ausgewertet, die Kunden mit einer Debit-Karte des Anbieters beglichen haben, die wiederum mit einem Multi-Währungskonto verknüpft sind. Ein solches Konto nutzen Transferwise zufolge auch zahlreiche ausländische Verbraucher, die in dem jeweiligen Land über kein Konto einer einheimischen Bank verfügen.

28.04.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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